RMS 2015 Stammheim

Es chlises Tal, en grosse Verein, es riese Fest.

Am frühen Morgen des 7. Juni 2015 sah man uns wieder einmal aus allen Ecken des Dorfes Richtung Bahnhof strömen. Uns, die fröhliche Turnerschar des Turnvereins Hettlingen. Die Vorfreude auf einen erlebnisreichen und hoffentlich erfolgreichen Wettkampftag an den Regionalmeisterschaften des Stammertals, die dieses Jahr ganz unter dem Motto: „Es chlises Tal, en grosse Verein, es riese Fest“ abgehalten wurden, stand uns allen deutlich ins Gesicht geschrieben.

Pünktlich zu Wettkampfbeginn trafen wir bei strahlendem Sonnenschein am Wettkampfort ein und starteten nach einem ausgiebigem Einlaufen und Eindehnen sogleich mit den ersten Leichtathletik-Disziplinen. Unsere Athletinnen und Athleten trieben sich gegenseitig wieder einmal zu Höchstleistungen an und erzielten insgesamt super Noten. Darauf folgten die Aufführungen unserer Gerätekombination und der Team Aerobic. Seit den vergangenen zwei Wettkämpfen, dem Gym-Cup und dem Fiirabig-Cup anfangs Mai, war nochmals heftig an der Ausführung und der Synchronität gefeilt worden und der Ehrgeiz dementsprechend gross: Sowohl den Wertungsrichtern als auch den treuen Fans wollte man heute eine starke Leistung zeigen.

Abgerundet wurde unser Wettkampf am frühen Nachmittag durch die Pendelstafette und den 800m-Lauf im prallen Sonnenschein.

Die kreativ installierte Rasensprinkleranlage bot uns schliesslich eine langersehnte wohlverdiente Abkühlung. Für den Einen oder Anderen tat sie auch gleich gute Dienste als Freiluft-Dusche.

Nachdem wir alle wieder frisch und mehr oder weniger trocken waren, genossen wir einen gemeinsamen „Z’mittag-Z’vieri-Z’nacht“ im Festzelt, bevor noch ein wenig ausgelassenes Feiern und die Rangverkündigung auf dem Programm standen. Einen Grund zum Feiern hatten wir nämlich allerdings: Das Team des 800m-Laufs holte für den TV Hettlingen den sensationellen 1. Platz und wurde mit beachtlichem Abstand zu den Zweitplatzierten offizieller Regionalmeister 2015! Wir stiessen also an, auf einen erfolgreichen, und doch leider nicht ganz unfallfreien Wettkampf.

Ginny Küpfer