Team-Aerobic Cup 2015

Der Regen, der Matsch und die rhythmische Musik

Wie schon so viele Male besuchten wir auch dieses Jahr den Gym Cup in Elgg. Dies ist jeweils der erste Wettkampf in der Saison, an dem wir uns mit unserer Team Aerobic zeigen können.

Schon seit Monaten studieren wir die Schritte ein, korrigieren unsere Positionen und arbeiten an der perfekten Synchronität. Dieses Jahr sind beinahe 20 Turnerinnen und Turner dabei, was sehr viel Spass in den Trainings bringt. Bei der Probe in der heimischen Turnhalle lief alles glatt und wir freuten uns sehr auf den Wettkampf. Doch da wussten wir schon, dass das Wetter am Wettkampftag alles andere als schön sein wird. Davon liessen wir uns jedoch nicht einschüchtern. Unbeirrt trafen wir uns am Wettkampftag, bewaffnet mit Regenschirm und Gummistiefeln. Nur wer besonders optimistisch war brachte auch eine Sonnenbrille mit.

Bei der Ankunft auf dem Wettkampfgelände in Elgg sahen wir was uns erwarten würde. Der Dauerregen hatte den Boden aufgeweicht und rutschig gemacht. Aber die Bedingungen sind für alle gleich. Doch noch vor dem Einlaufen wartete eine sehr schöne Überraschung auf uns. Unsere lang ersehnte T-Shirt Kollektion ist aus dem Druck gekommen. Nachdem die neuen Kleidungsstücke verteilt und bewundert worden sind, ging es ans Einlaufen, denn schon bald mussten wir uns den Mitbewerbern stellen. Je näher der Wettkampf rückte, desto nervöser wurde ich. Alle Nervosität viel von mir ab, als die ersten Töne der Musik erklangen, die wir beim Training schon hundert Mal gehört haben. Lächelnd und voller Energie zeigten wir unsere Aerobic. Später zeigte sich, die Meinung der Wertungsrichter war eher ernüchternd. Wir fassten dies als Motivation für den zweiten Durchgang auf.  „Denen zeigen wir’s!“, haben wir gedacht.

Der Regen der den ganzen Tag fiel, machte die Austragungswiese matschig und rutschig, was klar Einfluss auf unseren zweiten Lauf hatte. Doch unerwarteter Weise machten wir kaum Fehler, lächelten Publikum und Wertungsrichter an und streckten Füsse und Finger. Nach einem fantastischen Schlussbild verliessen wir erleichtert den Platz. Duschen und feiern war angesagt. Ein paar Stunden später fand die Rangverkündigung statt. Gespannt warteten wir auf das Ergebnis, wir turnten uns auf den siebten Platz. Jetzt wussten wir, was wir noch verbessern müssen bis an die grossen Turnfester, wo unsere Schwächen sind und dass wir noch viel an uns arbeiten müssen. Das schönste an diesem verregneten Tag war jedoch, dass eine unserer Mitturnerinnen nach langer Abwesenheit zu uns zurückgekommen ist. Herzlich Willkommen zurück Ginny.

Mit Turnergruss Florian Kistler